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Herz-Gesundheit

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Gesundheit des Herzens

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text el_class=“two-columns“]Zur Gesundheit des Herzens gehört so viel mehr, als Vitamine, sportliche Bewegung und ein taktmäßiger Rhythmus.
IN vielen Kulturen ist das Herz Sitz der Seele, des Geistes oder wie in der CM des Herz-Geistes ‚Shen‘. Dieser ist zentral für die Kontaktaufnahme + Kommunikation zwischen Lebewesen, und zeigt sich beispielsweise in den strahlenden Augen eines Menschen.
In-spir-ation (spirits in) zeigt ebenso wie das chinesische Schriftzeichen für Herz, daß gute Geister in unser Herz kommen können. Dargestellt wie ein Gefäß in das 3 Tropfen herunter kommen.

Natürlich gibt es das auch, daß jemand „von allen guten Geistern“ verlassen ist und damit ein Spielball, der dämonischen, der schädigenden ‚Geister‘, dies nennt man eine Shen-Störung. Dieser Mensch wird sich nicht mehr wirklich verständlich machen können und auch selbst nicht verstehen. Es ist wie eine Störung von der Innen- zur Aussenwelt und umgekehrt. In unserem Kulturbereich nennt man das ‚verrückt‘ oder Wahnsinn.

Und ja auch diese Krankheiten des Geistes wurden mit Akupunktur und anderen Techniken der CM, der Chinesischen Medizin behandelt. Und es gibt auch bei Betroffenen heutzutage den Wunsch so behandelt zu werden und nicht ’nur‘ durch Psychopharmaka ‚ruhig gestellt‘ zu werden.

Sehr schön zur Beruhigung bei Unruhezuständen ist auch die wunderbare Melissa officinalis, lat. die Melisse, als Ceres Urtinktur, die sich wie ein mütterliche Hand auf unsere Stirn legt, wenn wir zur Ruhe kommen müssen und möchten.

Denn das Herz ist eben nicht nur eine Maschine, die pumpt, sondern es tanzt mit uns den Tanz durchs Leben, manchmal im Rhythmus, manchmal außerm Takt, manchmal bleibt es uns vor Freude oder vor Schreck stehen, schließlich schlägt es meist aber doch weiter. Seien wir ihm hierfür jeden Morgen dankbar, mit einer Hand auf s Herz.

Eine Herzensempfehlung Wolf-Dieter Storls bewährtes Buch: Das Herz und seine Pflanzen – jetzt in Neuauflage 2021 erschienen.[/vc_column_text][vc_column_text el_class=“two-columns“][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Plädoyer für die Apotheke

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Eine 1.000-jährige Geschichte

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text el_class=“two-columns“]PLÄDOYER FÜR DIE APOTHEKE

Apotheken blicken auf eine 1000-jährige Geschichte zurück und sind eine äußerst kostbare Erfindung unserer Kultur, also der des Okzidents und Orients. Damals wurde sowohl im Orient, als auch im Okzident die Trennung der Heilungsberufe in Mediziner/Arzt und Apotheker/ Medizinkundiger/ Heilpflanzenkundiger vollzogen, damit beide besser der Spezialisierung Ihres Wissens folgen konnten. Es entstanden Kliniken, z.B. im Orient hervorragende Augenkliniken, Ärzte und Ärztinnen (arab. Hakimas) und die Offizin, die Verkaufs- und Beratungsräume der Apotheken. 

Dabei wurde der Beratung von Anfang an große Bedeutung gegeben, da der/die Apotheker-/in und ihr Personal über Wirkungen von Pflanzen und Medizinen Bescheid wussten, über Wechselwirkungen aufklären und richtige Mittel und Zusatzmittel herausfinden und erstellen konnten. Dies geschah entweder auf Rezeptierung des Arztes oder direkt auf das Hilfeersuchung des Kunden.

Damit waren die Apotheken von Anfang an ein ursächlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung, der Notanlaufstelle bei Schmerzen und Unwohlsein und eine wichtige Instanz zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vorsorge. Da sie auch oft im Frühstadium einer Erkrankung, wenn die Schwelle für den Arztbesuch noch zu hoch lag oder aus Mangel nicht möglich war, bereits hilfreiche Arzneien geben konnten.

Dieser Blick in einen 1.000-jährige Geschichte läßt die zunehmenden Schliessung und das langsame Verschwinden der Apotheken aus unserem gesellschaftlichen Gesamtbild als äußerst bedenklich erscheinen. Jetzt! ist es am Kunden, sich dafür zu entscheiden, sich die Beratungsmöglichkeit und die Not-Anlaufstelle APOTHEKE zu bewahren. So praktisch, komfortabel und in manchen Fällen sinnvoll eine Vor-Information über Internet zu verschaffen. Sie wird niemals die individuelle Beratung und das von-Mensch-zu-Mensch Da-Sein eines Apothekers, einer Apothekerin auch an einem realen Ort ersetzen.

Daher hat der Gesetzgeber, bisher, aus gutem Grund, vor die Online-Betreuung durch den Arzt oder Heilpraktiker, die physische Untersuchung, zumindest 1 x gestellt. Leider hat der Gesetzgeber bisher versäumt die uralte Tradition der Arzneimittelgeber zu schützen und während die Apotheken in Deutschland an Preisbindung gebunden sind, was zu dem alten Vorurteil „teuer wie in der Apotheke“ führte, sind Tür und Tor für Billiganbieter über den Internetmarkt geöffnet worden. Diese unterliegen weder den deutschen Qualitätsstandards noch Preisbindungen. Für nähere Informationen: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Unser aller Leben würde durch das Verschwinden der Apotheken ärmer, man möchte fast sagen unmenschlicher.  

Um einen Blick in die tausendjährige Wichtigkeit der Apotheken zu werfen, schauen wir uns einige der starken Heilpflanzen an, denen die Ehre erwiesen wurde den Namen Officinalis zugeteilt zu bekommen. Da sie fester Bestandteil in den Regalen und Kästen der Offzin waren. Dabei ging dann das Wort Apotheke aus dem grch. apotheka, lagern oder Kästchen hervor.

Beginnen wir mit der Rose, der Königin der Pflanzen, die bereits im 16. Jhd. als Rosa gallica, die Hundsrose, dem lateinischen Beinamen officinalis bekam. Als Medizin für Entzündungen des Mund- und Rachenraums, für menstruelle Blutungen, Durchfall und Lungenkrankheiten. Ausserdem wurde sie zur Verbesserung des Gallenflusses eingesetzt.

Oft wird durch den Beinamen officinales in der lateinischen Botanischen Bezeichnung, auch die Echtheit eines Krautes hervorgehoben, wenn es nahe wirkungslose Verwandte gibt, wie bei der Veronica officinalis, dem Echten Ehrenpreis, auch Männertreu oder „Regenblümchen“ genannt. Das soll beispielsweise Atembeschwerden, Gicht und Rheuma lindern. Ist blutreinigend, gegen Schwindelgefühle und Schwermut, und soll auch bei Liebeskummer helfen, sowie bei geistiger Überanstrengung, Nervosität und allerlei Schmerzen. Dabei ist es interessant, das schon 1539 Hieronymus Bock erwähnt, dass dieses Wissen von „empirischen Weibern“ gelernt wurde. Also von Heilkundigen Frauen, die die Wirkung der Kräuter durch Erprobung und Erfahrung lernten und weitergaben. Hieronymus Bock erwähnt auch, dass sein Lehrer Otto Brunsfels zwar diese Pflanze stark anwendet, aber nicht in sein Buch geschrieben hat. 

Will man alphabetisch vorgehen, stösst man auf einige äusserst interessante Pflanzen, was uns noch einmal zur kostbaren Einrichtung der Apotheke zurück führt. Ein äusserst bedenkliches Zeichen ist die Schliessung von vielen Apotheken, da sie durch den internationalen Druck nicht mehr wettbewerbsfähig scheinen. Jedoch ist eine auf den Menschen gerichtete individuelle Beratung mit Herz und Verstand, mit Wissen und Anteilnahme, keinesfalls zu ersetzen durch Online-Wissen das reine Wissensansammlung und meist nicht auf den speziell vorliegenden Fall mit seinen einzelnen Fakten ausgerichtet ist.

Wie dem auch sei will man mit der Valeriana officinalis beginnen, die aufgrund ihrer beruhigenden Wirkung geradezu Gold wert ist, in unserer stressgeplagten Zeit, so muß man nur einen Trick finden, wie man um den Geruch herum kommt, der nur für Katzennasen unwiderstehlich ist, dem Baldrian also. Etwas weniger bekannt ist seine aphrodisierende Wirkung auf uns Menschen, da er durch die Entspannung die Menschen auch mehr zur Liebe bereit macht, was ihn zu einem unverzichtbaren Begleiter in der Kinderwunschbehandlung macht. 

Aber auch der Rosmarinum officinalis hat große Wirkung auf uns Menschen, indem er nämlich dem mutlosen Herzen durch gesteigerte Durchblutung neue Kraft und neuen Mut und sogar Begeisterung wieder einflössen kann. Das versorgt auch kalte Hände wieder mit Durchblutung und Wärme, und ist insgesamt ein gutes Mittel für das Herz. Und kann sowohl als Urtinktur wie auch als Zweiglein frisch von der Pflanze in heissem Wasser als Tee getrunken werden.

Dann wäre da noch die Weiße Malve, oder Eibisch, Althaea officinalis, (althein = grich. „heilen“) der ist reizlindernd, einhüllend und kann als Salbe gar harte Geschwüre aufweichen, Geschwülste, Brüche und Beulen heilen. Aus ihren Stängeln, Wurzeln und Blättern wurde früher eine Masse erzeugt, die als Basis für die ersten Marsh Mallows diente, der Pâte de guimauve, einem Gemisch aus Eiweiß, Zucker und Eibischwurzel.

Ja, oder das schon seit Druidenzeiten hoch angesehene Eisenkraut, Verbena officinalis, das durch seine Kraft dem Herzen soviel Herzenstugend Courage gibt, dass die Gesandten es auf ihrem Herzen trugen, um die richtigen Worte zur Besänftigung verfeindeter Parteien zu sprechen. Ein wahrhaft Courage erforderndes Amt. Dieses Kraut ist ein guter Unterstützer bei Behördengängen und Prüfungen. Sowie auch gibt er dem Herzen mehr Kraft zur Liebe und Schutz vor bösen Sprüchen, so könnte man altertümlich wohl auch das heutige Mobbing bezeichnen. 

Mit einigen wichtigen weiteren Officinalis-Pflanzen liesse sich diese Liste fortsetzen. Forschen Sie selbst, wenn es Sie neugierig gemacht hat, und aktivieren Sie damit Ihre inneres Kind, das Sie jung halten kann … oder fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Heilpflanzenkundige! 

Mit freundlichen Grüßen, im tausendjährigen Dienst Ihrer Gesundheit, Johanna Stoll, HP[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]